Brustvergrößerung

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WAS IST DIE BRUSTVERGRÖSSERUNG MIT IMPLANTATEN

Die Brustvergrößerung mit Implantaten ist ein chirurgischer Eingriff, dessen Ziel ist, die Brustgröße zu erhöhen und/oder die Brustform zu verbessern. Während des Eingriffs ist es auch möglich, kleine Größenunterschiede zwischen den Brüsten zu minimieren.

WORIN BESTEHT DIE OPERATION?

Die Brustimplantate können durch einen Einschnitt in der Brustfalte, in der Achselgrube oder rund um den unteren Rand des Warzenhofes (die bei der Klinik Aesthetic Med häufigste Methode) eingeführt werden. Die Brustimplantate können unter oder über dem Brustmuskel platziert werden. In der Klinik Aesthetic Med werden die Implantate zu 95% unter dem Muskel platziert – wegen der besseren ästhetischen Ergebnisse, der größeren Sicherheit des Patienten und der weniger wahrscheinlichen Entstehung eines Beutels rund um das Implantat (Brustverhärtung). Die Brustimplantate können nicht schlaffe oder stark herunterhängende Brüste erhöhen wie sie nach Gewichtsverlust bzw. Schwangerschaft auftreten. Wenn die Brüste allzu hängend sind, ist eine Bruststraffung (Mastopexie) anzuwenden.Der operative Eingriff erfolgt im Operationssaal in Vollnarkose, die von Anästhesiologen und anästhesiologischer Krankenschwester vorgenommen wird. Der Eingriff dauert rund eine Stunde und danach bleiben Sie in der Klinik vermutlich etwa 3 Tage. Diese Zeit kann sich in manchen Fällen verlängern.Die Schmerzbeschwerden dauern ein paar Tage. Sie können das größte Unbehagen innerhalb der ersten 72 Stunden erwarten. Meistens genügen die grundsätzlichen Schmerzmittel und diese werden Sie in der Klinik Aesthetic Med laufend bekommen.

WELCHE IMPLANTAT-ARTEN GIBT ES?

Die Brunstimplantate sind in verschiedenen Typen, Formen und Größen erhältlich. In der Klinik Aesthetic Med werden derzeit runde Implantate mit anatomischer Form in verschiedenen Projektionen verwendet. Die meisten Implantate sind mit einem Außenschutz aus Silikon bzw. Polyurethan hergestellt und mit Silikongel gefüllt.
Die Wahl der richtigen Implantatgröße und -form wird mit Ihnen bei Ihrem ersten Besuch besprochen. Es ist wichtig, dass sie Zeit haben, um eine Entscheidung darüber zu treffen, welche Form und Größe des Implantats Sie wollen. Selbstverständlich wird Ihnen der Chirurg bei dieser Entscheidung behilflich sein. In einigen Fällen können wir eine bessere Form erzielen, indem wir einen konkreten Implantat-Typ verwenden, der Ihnen vom Chirurgen bei der Besprechung empfohlen wird.

WIE LANGE BLEIBEN DIE IMPLANTATE IN DER BRUST?

Die Implantate sind für das ganze Leben bestimmt und sie brauchen nicht, nach gewisser Zeit ausgetauscht zu werden. Mit dem Laufe der Zeit jedoch werden Muskeln und Haut schlaffer infolge von Gewichtsänderungen und Schwangerschaften, was Formänderungen der Brüste zur Folge hat. In solchen Fällen ist Implantat-Austausch möglich, um die Brustform zu optimieren.
Die bei der Klinik Aesthetic Med angewandten Implantate haben eine lebenslange Garantie des Herstellers. Sollten die Implantate eines Austauschs in kommenden Jahren bedürfen, erstreckt sich diese Garantie auf die Kosten der Implantate, schließt aber nicht die Kosten des durchzuführenden Eingriffs ein.

WELCHE GEFAHREN UND NEBENWIRKUNGEN GIBT ES BEI DER OPERATION?

Denkt man an eine plastische Operation, wird angenommen, dass es sich dabei um einen sehr positiven Eindruck handeln muss. In der Tat sind Komplikationen extrem rar und meistens unbedeutend, aber jeder Operation liegt ein gewisses Risiko zugrunde, je nach den individuellen Eigenschaften des Patienten. Es ist also wichtig, dass wir uns dieser potentiellen Probleme bewusst sind.
Eine mögliche Folge der Brustvergrößerungsoperation ist, dass die Brüste härter als gewöhnlich sein können. Der Körper produziert immer Narben rund um einen fremden Gegenstand und da sind die Brustimplantate keine Ausnahme. Nach der Brustvergrößerung bewirkt es der Körper, dass eine natürliche Bindegewebeschale entsteht, die in manchen Fällen an Stärke zunehmen kann, woraus sich der Effekt der harten Brüste ergibt (eine Kapsel). In einem solchen Fall können die Brüste ausnahmsweise hart werden und sie sehen dann runder bzw. verformter aus. Dann kann sich eine wiederholte Operation als notwendig erweisen, die darin besteht, dass der Beutel angeschnitten, oder teilweise bzw. ganz herausgeschnitten wird.
Eine Infektion der Implantate ist selten, sie kann infolge einer umfangreichen Blutung beim Eingriff und infolge der Entwicklung eines postoperativen Hämatoms entstehen. Bei ganz seltenen Gelegenheiten, in denen eine Infektion vorkommt, können die Brustimplantate entfernt werden. Die neuen Implantate können nach Aufhören der Infektion erneut eingepflanzt werden.
Die anatomischen tränenförmigen Implantate können sich selten nach dem Eingriff umdrehen oder ihre Lage ändern.
Es können Beschwerden in Bezug auf Brüste und Warzen auftreten wie Erstarrung, Gefühlsverminderung oder gesteigertes Tastgefühl. Meistens sind sie vorübergehend, aber diese Änderungen können in gewissem Grade andauernd sein. Ziemlich selten werden die Narben rot und breit, was einige Monate lang dauern kann.
Ein Implantat, das Wellen bildet oder ein Fälteln bewirkt, kann ein größeres Problem bei sehr schlanken Personen oder solchen sein, die sehr wenig Brustgewebe haben. Komplikationsmöglichkeiten sind jedoch beträchtlich kleiner, wenn das Implantat unter dem Brustkorbmuskeln platziert ist.
Sehr selten kommen ganz schwache Implantate vor, die mit der Zeit bersten können. Darum soll man erwägen, ob man auf den etwaigen Eingriff und die damit verbundenen Kosten vorbereitet ist, insbesondere auf die höheren Preise der Implantate von renommierten Firmen, die die Klinik Aesthetic Med benutzt.
Es kann auch ein allgemeines, mit jeder Operation verknüpftes Risiko auftreten, z.B. die Bildung eines Blutpfropfes im Bein, die behandelt werden muss (sog. tiefe Venenthrombose), aber das Risiko eines derartigen Ereignisses ist sehr selten. Ein Teil dieser Blutpfropfen kann durchgebrochen und in die Lungen übertragen werden, was eine akute Atemlosigkeit und Schmerzen im Brustkorb hervorruft. Diese Symptome sind als Lungenembolie bekannt, die sehr selten vorkommt, aber lebensgefährlich sein kann. Ähnlich selten ist die Entwicklung einer Atemwegsinfektion, wobei eine erhöhte Wahrscheinlichkeit dieser Komplikation bei Rauchern vorliegt.
Es gibt keine Beweise für einen Zusammenhang zwischen den silikongefüllten Implantaten und der Entstehung irgendeiner Krankheitsform. Die Brustvergrößerung erhöht nicht das Brustkrebsrisiko. Sie werden Ihre Brüste mit den Implantaten nach wie vor untersuchen lassen können und eine Ultraschalluntersuchung ist nach der Brustvergrößerung mindestens einmal im Jahr notwendig. Die Mammografie ist nach der Brustvergrößerung auch weiter möglich, aber man soll zuvor die Radiologen darüber informieren, dass man die Operation gehabt hat.
Manche Frauen befürchten, die Brustvergrößerung würde ihre Fähigkeit zum Stillen beeinträchtigen, aber dies ist wenig wahrscheinlich. Wen Ihnen das Stillen wichtig ist, ist es am besten, sich vom Chirurgen beraten zu lassen, um zusätzliche Informationen zu bekommen
Alle Gefahren werden mit Ihnen detailliert in der Beratungsstunde vor dem Eingriff besprochen. Wenn Sie aber irgendwelche eigenen Fragen oder Zweifel haben, zögern Sie nicht, diese mit dem Chirurgen zu erörtern.

WIE BEREITET MAN SICH AUF DEN EINGRIFF VOR?

Der Chirurg wird Ihnen die möglichen Termine für den Eingriff vorstellen und Sie anschließend darum bitten, dass Sie denjenigen wählen, der Ihnen am besten passt. Bei der Eingriffsplanung soll ein Termin bis zu zwei Wochen nach der letzten Monatsblutung festgesetzt werden, was die Möglichkeit der postoperativen Komplikationen reduziert. Je nach Ihrem Alter und Ihrer allgemeinen Gesundheit können Sie vor der Aufnahme gebeten werden, die routinemäßigen Blut- und Herzuntersuchungen zu machen (Morphologie, Ionogramm, APTT, EKG, Thoraxröntgen und Brustultraschall). Über die ganze Zeit ist es Ihnen möglich, Fragen zu stellen bzw. Zweifel mitzuteilen, die bei Ihnen im Laufe des Prozesses aufkamen.
Am Operationstag werden Sie ins Krankenhaus aufgenommen. Ist die Vollnarkose notwendig, werden Sie gebeten, sechs Stunden vor der Operation nicht zu essen und zu trinken, was auch für Kaugummi gilt.
Wenn Sie rauchen, lohnt es sich, darauf sechs Wochen vor der Aufnahme ins Krankenhaus zu verzichten. Es gilt das Prinzip: je früher Sie das Rauchen aufgeben, desto besser, denn das Rauchen vermindert die Sauerstoffmenge im Organismus und kann wesentlich das Risiko von postoperativen Komplikationen erhöhen.
Am Operationstag ist es auch wichtig, den Chirurgen, den Anästhesiologen und die Krankenschwester über alle von Ihnen eingenommenen rezeptpflichtigen und -freien Medikamente zu unterrichten, einschließlich aller zur Entspannung gebrauchten Drogen.
Zwei Wochen vor der Operation sind Medikamente zu meiden, die Acetylsalicylsäure enthalten, weil sie das Blutungsrisiko bei der Operation steigern. 30 Tage vor der Operation können Sie auch gebeten werden, die Einnahme von Verhütungspillen bzw. die Hormonersatztherapie einzustellen. Ihr Arzt wird Sie da entsprechend beraten.
Organisieren Sie ihre Rückkehr nach Hause so, dass jemand Sie mitnehmen kann, denn Sie werden sicherlich nicht im Stande sein, Auto alleine fahren zu können.
Was passiert nach der Operation?
Erwarten Sie eine Schläfrigkeit nach der Operation, denn Sie werden höchstwahrscheinlich den ganzen restlichen Tag über erwachen und wieder einschlafen. Sie können sich nicht wohl fühlen und Schmerzen im Brustkorb spüren. Schmerzmittel werden Ihre Beschwerden auf dem Laufenden minimieren.
Zwei kleine Röhrchen (sog. Dränage) können zu beiden Seiten der Wunde eingesetzt werden, um das Übermaß an Blut oder Körperflüssigkeiten abzusaugen. Sie werden vor Ihrer Entlassung nach Hause entfernt.
Anfänglich können Ihre Brüste größer erscheinen als Sie es erwartet haben. Es ist normal und wird einige Monate dauern, ehe die Schwellung zurücktritt und die Implantate sich in die neue Position einordnen.
Direkt vor Entlassung werden Sie noch einmal vom Chirurgen und/oder der Krankenschwester untersucht. Alle dauerhaften Nähte sind 7 bis 10 Tage nach der Operation zu entfernen.
Sie bekommen auch ein Informationsblatt und die Details zu Ihren Implantaten. Dazu gehören Hersteller, Stil, Katalog und Partie / Partienummer. Diese Informationen sind an einer sicheren Stelle aufzubewahren.
Wir verwiesen noch einmal darauf, dass Sie nicht im Stande sein werden, alleine Auto zu fahren. Es ist also am besten, wenn jemand mit Ihnen da ist, der mit Ihnen ein paar Tage zu Hause bleibt. Haben Sie irgendwelche Zweifel, kontaktieren Sie das Aesthetic Med Team und bitten Sie um Beratung.
Was ist die vorgesehene Zeit für Rekonvaleszenz, Abwesenheit in der Arbeit und Rückkehr zur normalen Aktivität?
Die Zeit für Rekonvaleszenz und volle Genesung kann je nach den individuellen Eigenschaften des Patienten unterschiedlich sein, betrachten Sie also die nachfolgenden Daten ausschließlich als Faustregel. Wenn Sie in dieser Zeit irgendwelche Fragen haben, setzen Sie sich mit dem Aesthetic Med Team in Verbindung und bitten Sie um Beratung.
Wenn Sie wieder zu Hause sind, sollen Sie in der ersten Wochen ausschließlich ganz leichte Tätigkeiten ausüben. Um Komplikationen vorzubeugen, ist jedoch nach jeder einen Stunde aufzustehen und sich zu bewegen. Dabei sind jedoch intensive Armbewegungen und jede größere Anstrengung bis zu sechs Wochen nach der Operation zu vermeiden.
Es gilt ein einfacher Grundsatz: wenn Ihnen eine Tätigkeit Schmerzen macht, unterlassen Sie es. Sie sollen auch Tag und Nacht einen richtig angepassten Sport-BH vier bis sechs Wochen nach dem Eingriff tragen.

Nach der Brustvergrößerungsoperation – Schritt für Schritt

Tag 1 bis 4
Sie bleiben in der Klinik Aesthetic Med in Obhut der Ärzte und Krankenschwestern und Sie befolgen ihre Anweisungen
5 – 14 Tage
Sie tragen den BH Tag und Nacht. Die Nahtentfernung empfiehlt sich nach 7 – 10 Tagen. Sie können allmählich Ihre Aktivität steigern, aber nichts körperlich Anstrengendes machen. Mit dem Autofahren kann man nach 14 Tagen beginnen.
2 Wochen
Blutergüsse und Geschwulst vermindern sich. Sie können 2 Wochen nach dem Eingriff zurück zur Arbeit.
4 Wochen
Nach Ablauf von vier Wochen kann man mit leichten Übungen anfangen, aber schwere körperliche Anstrengung ist in den weiteren zwei Wochen zu vermeiden. Das Außenbild der Brüste verbessert sich weiter.
6 – 9 Monate
Die Änderungen treten zurück, die Narben beginnen weich zu werden und zu verschwinden. Sie können beginnen, den Endeffekt zu bewerten.

Sprechstunde
Sprechstunde – Montags ab 17.00.
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Doktor für Medizin Andrzej Dmytrzak
Facharzt für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie
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